Kontaktlinsen bei Altersweitsichtigkeit
Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Qualität des Sehens in der Nähe allmählich ab. War das Auge in jungen Jahren noch in der Lage, Schrift oder nahe Objekte klar und deutlich abzubilden, treten nun vermehrt unscharfe Abbildungen in der Nähe auf, die klassisch mit einer Lesehilfe korrigiert werden. Diese Halbbrillen werden von den meisten Anwendern als sehr unangenehm empfunden, sie rutschen von der Nase, verbiegen oder sind ständig ‚weg'.
Als echte Alternative zur Lesebrille bieten neu entwickelte Kontaktlinsendesigns, so genannte Gleitsichtkontaktlinsen, rundum scharfe Sicht: in der Ferne, in der Nähe und sogar im Zwischenbereich (PC Bildschirm). "Diese Linsen bringen schnell Lebens- und Lesequalität für Menschen ab 40 zurück", erklärt Kontaktlinsespezialist Robert Mergenthal, der sich in seinem Geschäft ‚Sehenswert' in der Göttinger Jüdenstraße ausschließlich mit der Anpassung von Kontaktlinsen beschäftigt. In Kooperation mit der Fachhochschule Jena und einem Schweizer Kontaktlinsenhersteller hat Mergenthal ein in allen Bereichen scharf abbildendes System entwickelt, das Gleitsichtbrillen in nichts nachsteht, aber nur rund die Hälfte einer solchen Brille kostet. "Mit einer Spontanverträglichkeit von etwa 90 Prozent liegen unsere Kontaktlinsen weit über dem Durchschnitt", fügt der Fachmann hinzu. Auch für alle ‚nur' Altersweitsichtigen bietet er eine Weltneuheit an: Ein-Tages-Kontaktlinsen, die nur die Nahsicht verbessern, die Ferne aber in keiner Weise beeinträchtigen.





