Gutes Sehen beginnt nicht erst bei der richtigen Brillenstärke. Eine moderne, individuelle Sehanalyse betrachtet weit mehr als Dioptrien und Messwerte. Denn jeder Mensch sieht anders und genau deshalb sollte auch die Analyse der Augen individuell auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein.
Bei einer klassischen Sehstärkenmessung stehen vor allem Zahlen im Mittelpunkt: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung werden bestimmt. Eine umfassende Sehanalyse geht dabei nochmal einen Schritt weiter. Sie berücksichtigt beispielsweise die Sehgewohnheiten im Alltag wie auch das persönliche Umfeld und die Anforderungen an das Sehen.
Sehen ist ein komplexer Prozess, bei dem Augen und Gehirn zusammenarbeiten. Deshalb kann eine rein zahlenbasierte Messung nicht immer das gesamte persönliche Seherlebnis abbilden. Bei einer individuellen Sehanalyse nehmen wir uns Zeit, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und die Sehbedürfnisse ganzheitlich zu betrachten.
Auch Veränderungen im Sehverhalten können wichtige Hinweise liefern. Kopfschmerzen, angestrengte Augen oder Schwierigkeiten beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Entfernungen können beispielsweise Anlass sein, die Sehsituation genauer zu untersuchen.
Das Ziel einer individuellen Sehanalyse ist nicht einfach eine möglichst genaue Zahl. Es geht darum, eine Sehlösung zu finden, die sich im Alltag natürlich und komfortabel anfühlt. Denn gutes Sehen bedeutet mehr als „scharf sehen“. Es bedeutet Sicherheit, Komfort und Lebensqualität, ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt.
Individuelle Sehanalyse heißt deshalb: Nicht nur messen, sondern Sehen verstehen.


Beitrag: Rocktician, Bilder: magnific.com, HARU Vision


